
Gustl Thormeyer — Nachrichtenspezialist, Organisator, Heuschreck-Präsident
3. Februar 2026
Wenn beim Heuschreck einer einen kühlen Kopf und gleichzeitig Humor im Blut hatte, dann war es Gustl Thormeyer.

Wenn beim Heuschreck einer einen kühlen Kopf und gleichzeitig Humor im Blut hatte, dann war es Gustl Thormeyer.

1998 – ein Jahr voller Jubiläumsstimmung, Musik und Überraschungen.
Die KG Heuschreck feierte ihr 150-jähriges Bestehen – und beschloss, alles ein bisschen anders zu machen…

Im Jahr 1974 schlug die KG Heuschreck ein neues Kapitel in ihrer Geschichte auf – eines voller jugendlichem Elan, Frohsinn und Mut…

Musik war beim Heuschreck schon immer mehr als nur Unterhaltung – sie war Ausdruck von Lebensfreude, Humor und Zusammenhalt.

Als 1945 der Zweite Weltkrieg endete, war auch in Trier nichts mehr, wie es einmal war.
Zerstörte Häuser, geschlossene Säle, eine Gesellschaft, die erst wieder lernen musste zu lachen.
Doch inmitten dieser Trümmer entstand langsam neues Leben – und mit ihm auch der Wunsch nach Frohsinn.

Die 1930er-Jahre gehören zu den dunkelsten Kapiteln der Heuschreck-Geschichte.
Was mit Spaß, Satire und freiem Wort begonnen hatte, wurde von der nationalsozialistischen Diktatur systematisch unterdrückt…

Das Wappen der KG Heuschreck ist eines der ältesten noch aktiven Karnevalszeichen in Trier – und es erzählt mehr, als man auf den ersten Blick sieht.

Was in Mainz das „Helau“ und in Köln das „Alaaf“ ist, heißt in Trier schlicht: „Halaudi!“. Doch woher kommt dieser unverwechselbare Klang eigentlich?

Wenn man die Geschichte des Heuschrecks erzählt, kommt man an einem Namen nicht vorbei: Andreas Tont. Er war der erste bekannte Prinz Carneval von Trier – und ein Mann, der Humor und Haltung zu einer Einheit machte.

Der Name „Heuschreck“ ist heute ein Synonym für Lebensfreude, Frohsinn und Trierer Karnevalskultur.
Doch ursprünglich war er als Beleidigung gemeint…