
Harald I. vom Reuschen-Clan – Der jüngste Prinz der Trierer Fastnacht
20. Januar 2026
Im Jahr 1974 schlug die KG Heuschreck ein neues Kapitel in ihrer Geschichte auf – eines voller jugendlichem Elan, Frohsinn und Mut…

Im Jahr 1974 schlug die KG Heuschreck ein neues Kapitel in ihrer Geschichte auf – eines voller jugendlichem Elan, Frohsinn und Mut…

Musik war beim Heuschreck schon immer mehr als nur Unterhaltung – sie war Ausdruck von Lebensfreude, Humor und Zusammenhalt.

Als 1945 der Zweite Weltkrieg endete, war auch in Trier nichts mehr, wie es einmal war.
Zerstörte Häuser, geschlossene Säle, eine Gesellschaft, die erst wieder lernen musste zu lachen.
Doch inmitten dieser Trümmer entstand langsam neues Leben – und mit ihm auch der Wunsch nach Frohsinn.

Die 1930er-Jahre gehören zu den dunkelsten Kapiteln der Heuschreck-Geschichte.
Was mit Spaß, Satire und freiem Wort begonnen hatte, wurde von der nationalsozialistischen Diktatur systematisch unterdrückt…

Das Wappen der KG Heuschreck ist eines der ältesten noch aktiven Karnevalszeichen in Trier – und es erzählt mehr, als man auf den ersten Blick sieht.

Was in Mainz das „Helau“ und in Köln das „Alaaf“ ist, heißt in Trier schlicht: „Halaudi!“. Doch woher kommt dieser unverwechselbare Klang eigentlich?

Wenn man die Geschichte des Heuschrecks erzählt, kommt man an einem Namen nicht vorbei: Andreas Tont. Er war der erste bekannte Prinz Carneval von Trier – und ein Mann, der Humor und Haltung zu einer Einheit machte.

Der Name „Heuschreck“ ist heute ein Synonym für Lebensfreude, Frohsinn und Trierer Karnevalskultur.
Doch ursprünglich war er als Beleidigung gemeint…

Der Kinderball der KG Heuschreck ist jedes Jahr ein heuschreckliches Mega-Kinderspektakel.

Überall in Europa fordern Menschen Freiheit und Rechte, Studenten diskutieren, Bürger protestieren, Monarchen zittern.
Und in Trier? Da entsteht etwas ganz anderes – eine Karnevalsgesellschaft…